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Fragen und
Antworten
Wer kann an einem Workcamp teilnehmen?
An einem Workcamp kann
jeder teilnehmen, der motiviert ist, seine Arbeitskraft für einen
gemeinnützigen Zweck einzusetzen und eine internationale Gruppe kennen
zu lernen. Zusätzlich werden noch Grundkenntnisse in Englisch und in
einigen Fällen in Französisch oder Spanisch benötigt.
Gibt es eine
Altersbeschränkung?
Die meisten Projekte sind
ab 18 Jahren. Der Altersdurchschnitt liegt bei ca. 20-26 Jahren (je nach
Land). Siehe auch unsere Tipps für Freiwillige über 30 und unsere
Teenagerprojekte.
Gibt es manchmal
zusätzliche Beschränkungen?
Ja:
-
Vor allem bei sozialen
Projekten wird oft ein Motivationsschreiben verlangt.
-
Bei Projekten in
Frankreich oder Spanien empfehlen wir Grundkenntnisse in Französisch
bzw. Spanisch.
-
Bei Projekten in Mittel-
und Südamerika sind Spanischkenntnisse notwendig.
Wer kann von IBG
vermittelt werden?
Alle, die ihren Wohnsitz in
Deutschland, Österreich oder Liechtenstein haben. In der Schweiz haben
wir nun eine Partnerorganisation: workcamps switzerland. Wir bitten
daher Interessenten, die ihren Wohnsitz in der Schweiz haben, sich an
workcamps switzerland zu wenden. Sollte eine Vermittlung über workcamp
switzerland nicht möglich sein, dann kannst man sich gerne an uns
wenden.
Wie viel wird in einem
Workcamp gearbeitet?
Das ist von Land zu Land unterschiedlich. Meist wird, wie in den
IBG-Camps in Deutschland, ca. 30 Stunden an 5 Tagen pro Woche
gearbeitet. In den USA z.B. wird oft auch länger gearbeitet, in Marokko
hingegen meistens kürzer. Nach Möglichkeit kannst du dir auf den Seiten
mit den Programmen in den einzelnen Ländern auch eine Selbstdarstellung
der jeweiligen Organisationen runterladen. Dort stehen dann oft solche
wichtigen Informationen.
Was passiert eigentlich in der Freizeit?
In den Workcamps gibt es keine fest organisierten Freizeitprogramme,
denn schließlich soll ja auch Platz für deine Ideen und Aktivitäten
sein. So entscheidet die Gruppe meist erst im Camp über gemeinsame
Ausflüge und sonstige Freizeitaktivitäten.
Wie funktioniert die
Verpflegung in Workcamps?
Meist verpflegen sich die Teilnehmer von Workcamps selber. Jeder
übernimmt dann ein oder mehrmals die Zubereitung der Mahlzeiten für die
ganze Gruppe. Das notwendige Geld dafür wird von der Partnerorganisation
über die Campleitung gestellt. Für dich ist die Verpflegung dann also
kostenlos. Gerade wenn du nicht so geübt im Kochen bist, ist es sehr
hilfreich, wenn du ein paar einfach zu kochende (evtl. typisch deutsche)
Rezepte mit in dein Workcamp nimmst. Es gibt allerdings auch Workcamps,
in denen das Essen zum Beispiel in einer Kantine eingenommen wird.
Wo und wie werden wir wohnen?
Die Unterkünfte sind
meistens sehr einfach, zum Beispiel Schulräume, Forsthütten, Zelte,
Pfadfinderheime oder Bürgerhäuser. Was genau für dein Camp gilt, steht
im Infosheet.
Was muss ich unbedingt mitbringen?
Auf jeden Fall solltest du warme Kleidung und feste Schuhe einpacken,
meistens brauchst du auch einen Schlafsack und eventuell eine Isomatte.
Außerdem Arbeitskleidung, Arbeitsstiefel oder -schuhe und eine
Kopfbedeckung. Toll ist es, wenn du auch Spiele, Musikinstrumente,
Fotos, Kochrezepte und Landkarten deines Heimatlandes mitbringst.
Wie lange dauert ein
Workcamp?
Die Daten eines jeden
einzelnen Workcamps findest du in der Kopfzeile der Campbeschreibung. Du
musst für den gesamten Zeitraum am Projekt teilnehmen. Die meisten
Workcamps dauern zwischen zwei und vier Wochen, es gibt aber auch
längere und kürzere Projekte. Anreisetag ist am ersten Camptag,
Abreisetag ist der letzte Camptag im Projektzeitraum.
Wie funktioniert die
Anreise?
Da in einem Workcamp alle Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern und
Regionen kommen, muss die Anreise von den Freiwilligen selber
organisiert werden. Wir können dir zwar Tipps geben, aber nicht deine
Reise für dich organisieren. Die Reise musst du selbst finanzieren.
Eventuell können wir einen Fahrtkostenzuschuss
geben, der allerdings erst im Dezember ausgezahlt wird und von der Höhe
der Fördermittel abhängt. Ob du einen Zuschuss bekommst, hängt vor allem
von dem Land ab, in dem du das Workcamp machst. Ein entsprechender
Antrag wird dir zugeschickt.
Was kostet ein Workcamp?
-
Die Anreise bis zum
Treffpunkt/Camp
-
Eine Vermittlungsgebühr
(€ 120 im Ausland, € 60 in Deutschland und Österreich)
-
Ein Taschengeld für
persönliche Ausgaben während des Camps (Verpflegung, Unterkunft und zum
Teil Ausflüge sind gestellt)
-
in so genannten
Schwellen- und Entwicklungsländern oft eine Teilnahmegebühr (extra
fee) vor Ort, da diese Organisationen zumeist keine staatliche
Förderung erhalten
Wird die Anreise von IBG
organisiert?
Nein, denn aus jedem Land
nehmen jeweils nur ein bis drei Freiwillige derselben Nationalität teil.
Wie man vom Flughafen/ Bahnhof zum Camp kommt, steht in der
Anreisebeschreibung. Meistens fährt man selbständig direkt bis zum
Camport. In manchen Ländern wie z.B. der Mongolei und Armenien können
Freiwillige vom Flughafen abgeholt werden. Bei fast allen Workcamps für
Teenager gibt es einen Treffpunkt oder sie werden am Flughafen o.ä.
abgeholt.
Wie muss ich mich
versichern?
Wir empfehlen allen Freiwilligen, die nicht kurzfristig mit der Bahn
oder mit dem Pkw anreisen, den Abschluss einer
Reiserücktrittsversicherung.
Bei Workcamps in allen Ländern, die kein Sozialversicherungsabkommen mit
Deutschland bzw. Österreich geschlossen haben, empfehlen wir dringend
den Abschluss einer eigenen Auslandskrankenversicherung. Diese
Empfehlung gilt auch, wenn unsere Partnerorganisation eine
Krankenversicherung abgeschlossen hat, denn dabei ist meist nur die Zeit
nach Ankunft und vor Abreise im Camp abgedeckt. In EU-Ländern sollte
unbedingt die europäische Krankenversicherungskarte mit ins Workcamp
gebracht werden.
Wo kann ich mich über Einreisebestimmungen informieren?
Auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts. Für viele Länder, in
denen ein Visum benötigt wird, können wir dir mit Erfahrungswerten bzgl.
Wartezeit weiterhelfen.
Wie oft werden die
Internetseiten aktualisiert?
Nach Möglichkeit
wöchentlich. Alle vollen Camps nehmen wir dann raus und stellen neue
Camps rein.
Wie muss ich die
Workcamp-Beschreibungen lesen und warum sind sie auf Englisch?
Die Beschreibungen sind auf Englisch, weil es unheimlich viel Zeit in
Anspruch nehmen würde, sie zu übersetzen, und weil in fast allen
Workcamps ohnehin Grundkenntnisse in Englisch gefordert werden.
Wie man die Workcamp-Beschreibungen, insbesondere die Kopfzeile verstehen
muss, ist hier erklärt.
Was bedeutet "no more
female volunteers" bzw. "no more male volunteers"?
Unsere Partner achten
genauso wie wir auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in den
Projekten.
Gibt es noch
ausführlichere Informationen zu den Workcamps?
Ja, nach Anmeldung und
spätestens drei Wochen vor Campbeginn erhältst du ausführlichere
Informationen über Anreise, Treffpunkt, Arbeitsprojekt etc. von unseren
Partnern (das so genannte infosheet). Vor der Anmeldung können
wir dir nur ausführlichere Informationen über unsere
Partnerorganisationen und das Land geben, sowie auf Anfrage
Erfahrungsberichte zuschicken.
Wie melde ich mich an?
Anmeldeformular
runterladen, ausdrucken, ausfüllen, unterschreiben und per Post an IBG
schicken. Möglichst vorab faxen oder e-mailen, wenn es schnell gehen
soll, aber bitte auf jeden Fall auch mit der Post schicken.
Vermittlungsgebühr an IBG überweisen.
Was passiert mit meiner Anmeldung?
Sobald wir deine Anmeldung vorliegen haben, fragen wir bei unserer
Partnerorganisation nach, ob noch ein freier Platz für dich in deinem
Wunschprojekt zu haben ist. Wenn nicht, arbeiten wir der Reihe nach
deine Präferenzen ab. Wenn wir in keiner deiner Alternativen einen Platz
finden sollten, suchen wir nach einer Alternative und bieten sie dir an.
Wenn wir einen Platz bekommen haben, erhältst du von uns eine
Bestätigung zugeschickt. Deine Daten werden bei unserer
Partnerorganisation und bei uns gespeichert.
Warum Alternativen
angeben?
Weil die Camps oft so
schnell voll werden, dass unsere Partner und wir mit dem Aktualisieren
des Programms nicht nachkommen. Dazu kommt dann noch die Verzögerung,
bis die Anmeldung bei uns ist. Wenn du Alternativen angibst, arbeiten
wir diese der Reihe nach ab. So sparen wir Zeit, falls die Erstwahl voll
ist und wir dich nicht erreichen können.
Kann man sich zu
mehreren anmelden?
Zu zweit ist meist kein
Problem, wenn die Anmeldung frühzeitig erfolgt. Für Kleingruppen haben
wir jedes Jahr auch drei bis vier Projekte im Angebot. Einfach bei IBG
anrufen. Bedenkt aber bitte, dass ein Workcamp euch und den anderen am
meisten Spaß macht, wenn man auch offen für neue Leute ist!
Gibt es einen
Anmeldeschluss?
Nein. Die Belegung erfolgt
nach dem Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wer flexibel in Bezug
auf Projektart und Land ist, kann auch noch sehr kurzfristig vermittelt
werden. Wer etwas festgelegter ist, sollte sich möglichst bald nach
Erscheinen des Sommerprogramms (Mitte März) anmelden.
Kann man an mehreren
Camps hintereinander teilnehmen?
Ja, das ist normalerweise
kein Problem. Wenn du dir zwei Camps bei der gleichen
Partnerorganisation aussuchst, reduziert sich die Vermittlungsgebühr für
das zweite Camp um die Hälfte.
Wann bekomme ich mehr
Informationen?
Mehr Informationen über das Workcamp, für das du dich angemeldet hast,
bekommst du spätestens drei Wochen vor Campbeginn von uns
zugeschickt. In dem so genannten Infosheet stehen wichtige und genauere
Informationen über den letzten Teil der Anreise, über Unterkunft,
Arbeitsprojekt und was man unbedingt mitbringen sollte. Wenn du bis drei
Wochen vor Campbeginn keine weiteren Informationen von uns erhalten
haben solltest, melde dich bitte unbedingt bei IBG. Wenn du die
Anreiseinformationen früher brauchst, beispielsweise weil du schon vor
dem Workcamp unterwegs sein wirst, teile uns dies bitte schon bei der
Anmeldung mit.
An wen kann ich mich wenden, wenn ich noch Fragen habe?
An die Geschäftsstelle von IBG in Stuttgart:
Telefon: 0711 - 649 02
63
(Mo-Fr, 10 bis 17 Uhr) oder per
E-Mail:
outgoing@ibg-workcamps.org.
Außerdem bietet IBG Vorbereitungsseminare und -tage für
Workcamp-Teilnehmer an. Die Termine findest du
hier. Alle, die sich schon für ein Workcamp angemeldet haben, sind
herzlich eingeladen.
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