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Tel.: 0711 - 649 02 63

zuletzt aktualisiert 10.03.2008

 

Fragen und Antworten

 

Wer kann an einem Workcamp teilnehmen?

An einem Workcamp kann jeder teilnehmen, der motiviert ist, seine Arbeitskraft für einen gemeinnützigen Zweck einzusetzen und eine internationale Gruppe kennen zu lernen. Zusätzlich werden noch Grundkenntnisse in Englisch und in einigen Fällen in Französisch oder Spanisch benötigt.

Gibt es eine Altersbeschränkung?

Die meisten Projekte sind ab 18 Jahren. Der Altersdurchschnitt liegt bei ca. 20-26 Jahren (je nach Land). Siehe auch unsere Tipps für Freiwillige über 30 und unsere Teenagerprojekte.

Gibt es manchmal zusätzliche Beschränkungen?

Ja:

  • Vor allem bei sozialen Projekten wird oft ein Motivationsschreiben verlangt.

  • Bei Projekten in Frankreich oder Spanien empfehlen wir Grundkenntnisse in Französisch bzw. Spanisch.

  • Bei Projekten in Mittel- und Südamerika sind Spanischkenntnisse notwendig.
     

Wer kann von IBG vermittelt werden?

Alle, die ihren Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Liechtenstein haben. In der Schweiz haben wir nun eine Partnerorganisation: workcamps switzerland. Wir bitten daher Interessenten, die ihren Wohnsitz in der Schweiz haben, sich an workcamps switzerland zu wenden. Sollte eine Vermittlung über workcamp switzerland nicht möglich sein, dann kannst man sich gerne an uns wenden.

Wie viel wird in einem Workcamp gearbeitet?

Das ist von Land zu Land unterschiedlich. Meist wird, wie in den IBG-Camps in Deutschland, ca. 30 Stunden an 5 Tagen pro Woche gearbeitet. In den USA z.B. wird oft auch länger gearbeitet, in Marokko hingegen meistens kürzer. Nach Möglichkeit kannst du dir auf den Seiten mit den Programmen in den einzelnen Ländern auch eine Selbstdarstellung der jeweiligen Organisationen runterladen. Dort stehen dann oft solche wichtigen Informationen.

Was passiert eigentlich in der Freizeit?

In den Workcamps gibt es keine fest organisierten Freizeitprogramme, denn schließlich soll ja auch Platz für deine Ideen und Aktivitäten sein. So entscheidet die Gruppe meist erst im Camp über gemeinsame Ausflüge und sonstige Freizeitaktivitäten.

Wie funktioniert die Verpflegung in Workcamps?

Meist verpflegen sich die Teilnehmer von Workcamps selber. Jeder übernimmt dann ein oder mehrmals die Zubereitung der Mahlzeiten für die ganze Gruppe. Das notwendige Geld dafür wird von der Partnerorganisation über die Campleitung gestellt. Für dich ist die Verpflegung dann also kostenlos. Gerade wenn du nicht so geübt im Kochen bist, ist es sehr hilfreich, wenn du ein paar einfach zu kochende (evtl. typisch deutsche) Rezepte mit in dein Workcamp nimmst. Es gibt allerdings auch Workcamps, in denen das Essen zum Beispiel in einer Kantine eingenommen wird.

Wo und wie werden wir wohnen?

Die Unterkünfte sind meistens sehr einfach, zum Beispiel Schulräume, Forsthütten, Zelte, Pfadfinderheime oder Bürgerhäuser. Was genau für dein Camp gilt, steht im Infosheet.

Was muss ich unbedingt mitbringen?

Auf jeden Fall solltest du warme Kleidung und feste Schuhe einpacken, meistens brauchst du auch einen Schlafsack und eventuell eine Isomatte. Außerdem Arbeitskleidung, Arbeitsstiefel oder -schuhe und eine Kopfbedeckung. Toll ist es, wenn du auch Spiele, Musikinstrumente, Fotos, Kochrezepte und Landkarten deines Heimatlandes mitbringst.

Wie lange dauert ein Workcamp?

Die Daten eines jeden einzelnen Workcamps findest du in der Kopfzeile der Campbeschreibung. Du musst für den gesamten Zeitraum am Projekt teilnehmen. Die meisten Workcamps dauern zwischen zwei und vier Wochen, es gibt aber auch längere und kürzere Projekte. Anreisetag ist am ersten Camptag, Abreisetag ist der letzte Camptag im Projektzeitraum.

Wie funktioniert die Anreise?

Da in einem Workcamp alle Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern und Regionen kommen, muss die Anreise von den Freiwilligen selber organisiert werden. Wir können dir zwar Tipps geben, aber nicht deine Reise für dich organisieren. Die Reise musst du selbst finanzieren. Eventuell können wir einen Fahrtkostenzuschuss geben, der allerdings erst im Dezember ausgezahlt wird und von der Höhe der Fördermittel abhängt. Ob du einen Zuschuss bekommst, hängt vor allem von dem Land ab, in dem du das Workcamp machst. Ein entsprechender Antrag wird dir zugeschickt.

Was kostet ein Workcamp?

  • Die Anreise bis zum Treffpunkt/Camp

  • Eine Vermittlungsgebühr (€ 120 im Ausland, € 60 in Deutschland und Österreich)

  • Ein Taschengeld für persönliche Ausgaben während des Camps (Verpflegung, Unterkunft und zum Teil Ausflüge sind gestellt)

  • in so genannten Schwellen- und Entwicklungsländern oft eine Teilnahmegebühr (extra fee) vor Ort, da diese Organisationen zumeist keine staatliche Förderung erhalten

Wird die Anreise von IBG organisiert?

Nein, denn aus jedem Land nehmen jeweils nur ein bis drei Freiwillige derselben Nationalität teil. Wie man vom Flughafen/ Bahnhof zum Camp kommt, steht in der Anreisebeschreibung. Meistens fährt man selbständig direkt bis zum Camport. In manchen Ländern wie z.B. der Mongolei und Armenien können Freiwillige vom Flughafen abgeholt werden. Bei fast allen Workcamps für Teenager gibt es einen Treffpunkt oder sie werden am Flughafen o.ä. abgeholt.

Wie muss ich mich versichern?

Wir empfehlen allen Freiwilligen, die nicht kurzfristig mit der Bahn oder mit dem Pkw anreisen, den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.
Bei Workcamps in allen Ländern, die kein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland bzw. Österreich geschlossen haben, empfehlen wir dringend den Abschluss einer eigenen Auslandskrankenversicherung. Diese Empfehlung gilt auch, wenn unsere Partnerorganisation eine Krankenversicherung abgeschlossen hat, denn dabei ist meist nur die Zeit nach Ankunft und vor Abreise im Camp abgedeckt. In EU-Ländern sollte unbedingt die europäische Krankenversicherungskarte mit ins Workcamp gebracht werden.

Wo kann ich mich über Einreisebestimmungen informieren?

Auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts. Für viele Länder, in denen ein Visum benötigt wird, können wir dir mit Erfahrungswerten bzgl. Wartezeit weiterhelfen.

Wie oft werden die Internetseiten aktualisiert?

Nach Möglichkeit wöchentlich. Alle vollen Camps nehmen wir dann raus und stellen neue Camps rein.

Wie muss ich die Workcamp-Beschreibungen lesen und warum sind sie auf Englisch?

Die Beschreibungen sind auf Englisch, weil es unheimlich viel Zeit in Anspruch nehmen würde, sie zu übersetzen, und weil in fast allen Workcamps ohnehin Grundkenntnisse in Englisch gefordert werden.
Wie man die Workcamp-Beschreibungen, insbesondere die Kopfzeile verstehen muss, ist hier erklärt.

Was bedeutet "no more female volunteers" bzw. "no more male volunteers"?

Unsere Partner achten genauso wie wir auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in den Projekten.

Gibt es noch ausführlichere Informationen zu den Workcamps?

Ja, nach Anmeldung und spätestens drei Wochen vor Campbeginn erhältst du ausführlichere Informationen über Anreise, Treffpunkt, Arbeitsprojekt etc. von unseren Partnern (das so genannte infosheet). Vor der Anmeldung können wir dir nur ausführlichere Informationen über unsere Partnerorganisationen und das Land geben, sowie auf Anfrage Erfahrungsberichte zuschicken.

Wie melde ich mich an?

Anmeldeformular runterladen, ausdrucken, ausfüllen, unterschreiben und per Post an IBG schicken. Möglichst vorab faxen oder e-mailen, wenn es schnell gehen soll, aber bitte auf jeden Fall auch mit der Post schicken. Vermittlungsgebühr an IBG überweisen.

Was passiert mit meiner Anmeldung?

Sobald wir deine Anmeldung vorliegen haben, fragen wir bei unserer Partnerorganisation nach, ob noch ein freier Platz für dich in deinem Wunschprojekt zu haben ist. Wenn nicht, arbeiten wir der Reihe nach deine Präferenzen ab. Wenn wir in keiner deiner Alternativen einen Platz finden sollten, suchen wir nach einer Alternative und bieten sie dir an. Wenn wir einen Platz bekommen haben, erhältst du von uns eine Bestätigung zugeschickt. Deine Daten werden bei unserer Partnerorganisation und bei uns gespeichert.

Warum Alternativen angeben?

Weil die Camps oft so schnell voll werden, dass unsere Partner und wir mit dem Aktualisieren des Programms nicht nachkommen. Dazu kommt dann noch die Verzögerung, bis die Anmeldung bei uns ist. Wenn du Alternativen angibst, arbeiten wir diese der Reihe nach ab. So sparen wir Zeit, falls die Erstwahl voll ist und wir dich nicht erreichen können.

Kann man sich zu mehreren anmelden?

Zu zweit ist meist kein Problem, wenn die Anmeldung frühzeitig erfolgt. Für Kleingruppen haben wir jedes Jahr auch drei bis vier Projekte im Angebot. Einfach bei IBG anrufen. Bedenkt aber bitte, dass ein Workcamp euch und den anderen am meisten Spaß macht, wenn man auch offen für neue Leute ist!

Gibt es einen Anmeldeschluss?

Nein. Die Belegung erfolgt nach dem Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wer flexibel in Bezug auf Projektart und Land ist, kann auch noch sehr kurzfristig vermittelt werden. Wer etwas festgelegter ist, sollte sich möglichst bald nach Erscheinen des Sommerprogramms (Mitte März) anmelden.

Kann man an mehreren Camps hintereinander teilnehmen?

Ja, das ist normalerweise kein Problem. Wenn du dir zwei Camps bei der gleichen Partnerorganisation aussuchst, reduziert sich die Vermittlungsgebühr für das zweite Camp um die Hälfte.

Wann bekomme ich mehr Informationen?

Mehr Informationen über das Workcamp, für das du dich angemeldet hast, bekommst du spätestens drei Wochen vor Campbeginn von uns zugeschickt. In dem so genannten Infosheet stehen wichtige und genauere Informationen über den letzten Teil der Anreise, über Unterkunft, Arbeitsprojekt und was man unbedingt mitbringen sollte. Wenn du bis drei Wochen vor Campbeginn keine weiteren Informationen von uns erhalten haben solltest, melde dich bitte unbedingt bei IBG. Wenn du die Anreiseinformationen früher brauchst, beispielsweise weil du schon vor dem Workcamp unterwegs sein wirst, teile uns dies bitte schon bei der Anmeldung mit.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich noch Fragen habe?

An die Geschäftsstelle von IBG in Stuttgart:

Telefon: 0711 - 649 02 63 (Mo-Fr, 10 bis 17 Uhr) oder per

E-Mail: outgoing@ibg-workcamps.org.

Außerdem bietet IBG Vorbereitungsseminare und -tage für Workcamp-Teilnehmer an. Die Termine findest du hier. Alle, die sich schon für ein Workcamp angemeldet haben, sind herzlich eingeladen.